Auslegung und Konstruktion von Kompensatoren

Das die Konstruktion bestimmende Bauelement, der Metallbalg, wird entsprechend den vom Kunden vorgegebenen Betriebsparametern wie

  • Betriebsdruck, innen oder außen
  • Betriebstemperatur
  • zu kompensierende Bewegungen axial, lateral, angular oder in Kombination
  • Lebensdauer
  • Medium
  • Werkstoffe
  • Situation der Einbindung in die Rohrleitung
  • Prüfbedingungen
  • Abnahmevorschriften

mit dem technischen Stand entsprechenden Berechnungs- und Auslegungsvorschriften und unter Beachtung der notwendigen Werkstofffestlegung und der möglichen Werkzeugsätze der Umformmaschinen-/ verfahren berechnet und konstruiert.

Die zur Anwendung kommenden international anerkannten Berechnungsmethoden sind

  • für mehrwandige Metallbälge die Auslegung nach EJMA nach DIN EN 14917 und DIN EN 13445
  • für einwandige Linsenkompensatoren nach AD B13.

Darauf aufbauend werden die Bauteile für den Anschluss an die Rohrleitung wie Rohrstutzen und Flansche festgelegt und in die Konstruktion des Kompensators integriert. Für die konstruktive Festlegung der Druck- und Kraftübertragenden Bauelemente der Winkel- und Lateralkompensatoren sind weitere Berechnungen entsprechend den Regeln des allgemeinen Maschinenbaus erforderlich. Für besonders beanspruchte Zonen kommt auch eine Überprüfung mittels FEM zum Einsatz. Die Darstellung der Konstruktion erfolgt abhängig vom Anspruch in 2-D oder 3-D Zeichnungen. Diese Zeichnungen ermöglichen ebenso die unmittelbare Einbindung der Kompensatoren in entsprechende Kundenprojekte.

 

Mit den erprobten Berechnungs- und Auslegungsverfahren und der Fachkenntnis und Praxis unseres ingenieurtechnischen Personals sind wir in der Lage für fast alle Anwendungen nachvollziehbare, von beliebigen Abnahmeorganisationen verifizierbare, technische Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Und auf dieser Basis die Kompensatoren zu fertigen, zu prüfen und durch die eigene QS-Organisation oder durch notifizierte Abnahmeeinrichtungen prüfen zu lassen.